
Das Restless-Legs-Syndrom besser behandeln
Es handelt sich um ein seltsames Phänomen: ein unwiderstehlicher Drang, die Beine zu bewegen, der oft mit unangenehmen Empfindungen in den Extremitäten verbunden ist. Die Symptome verschlimmern sich im Ruhezustand, im Sitzen oder im Liegen. Das «Restless-Legs-Syndrom» (oder Willis-Ekbom-Krankheit) geht oft mit Schlafstörungen einher. Es tritt meist im Alter von 40 bis 50 Jahren auf (abgesehen von familiären Formen, die sich durch einen früheren Krankheitsbeginn auszeichnen).
WELCHE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN GIBT ES?
Eine gesunde Lebensweise sowie Massagen und Stretching vor dem Schlafengehen können von vornherein hilfreich sein. Bei der medizinischen Versorgung von Betroffenen gilt es zunächst, die Faktoren zu beseitigen, die das Syndrom begünstigen könnten, z. B. Eisenmangel oder die Einnahme bestimmter Medikamente wie Antidepressiva, Neuroleptika oder Antihistaminika. Manchmal ist eine Eisentherapie unerlässlich, um die Symptome zu lindern.
Bei leichten bis mittleren Formen kann der Patient bzw. die Patientin auf Wunsch ein codeinhaltiges Derivat einnehmen. Bei schweren Formen muss eine spezielle tägliche Behandlung in Betracht gezogen werden.
Illustration: Freepik
Text: Planète Santé